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Für Mitglieder

Ordentliche Sitzung des Ausschusses des Altertumsvereins

Am 31. Januar findet die nächste Ausschusssitzung im Sitzungssaal des Rathauses in Buchau um 19.30 statt.  Er bereitet die Mitgliederversammlung vor, die Mitte März anberaumt wird. Dabei muss eine Entscheidung getroffen werden , ob nach Einsetzung des neuen Betriebsausschusses der „alte“ Ausschuss in seiner jetzigen Form beibehalten werden soll. Gegebenenfalls muss die Mitgliederversammlung über eine Satzungsänderung beschließen.

Germana Reich gestorben

Frau Reich war seit 1950 Mitglied und Gönnerin des Altertumsvereins.  Die Hinterbliebenen haben statt Kranzspenden um Spenden für den Altertumsverein gebeten.

Georg Ladenburger gestorben

Ein langes Leben mit und für Altertumsverein und Federseemuseum ist zu Ende gegangen. Georg Ladenburger kam schon als Kind mit Verein und Museum in Berührung. Er hat sich 1928 mit noch ungelenker Handschrift in das Besucherbuch unseres Federseemuseums eingetragen. Er war noch nicht 8 Jahre alt. Direkt über  seinem Eintrag steht in perfekter deutscher Kurrentschrift:  Eugen Bolz, Staatspräsident. Der Altertumsverein verwahrt dieses einzigartige geschichtliche Dokument mit Sorgfalt. Bolz war ein Freund seines Vaters. Die Nationalsozialisten haben ihn hingerichtet, weil er hinter dem Attentat vom 20. Juli 44, also heute vor 74 Jahren stand.

Da Altertumsverein mit seinem Museum in den Jahren der Gewaltherrschaft auf die falschen Leute gesetzt hatte, kam die Museumsarbeit in und nach den Kriegsjahren praktisch zum Erliegen. Es ist das Verdienst des Verstorbenen, das Museum neu aufgebaut zu haben. Von 1960 bis 1996 war er der impulsgebende ehrenamtliche Kurator. Vor 50 Jahren zog das Museum in den neuen Lembruckbau.  Seine umfassende Kompetenz, sein Wissen war auf der Höhe der Zeit. Vielleicht hat er zu wenig geschrieben, seine Stärke war eher die sprachliche Führung. Aber so hat er dem Museum die Geltung verschafft, auf die es heute noch aufbauen kann.

 

 

Neuer Vertrag hat sich bewährt.

Seit Sommer 2018 ist der neue Vertrag zwischen Stadt und unserem Altertumsverein in Kraft. Dass die Stadt in finanziellen Fragen letztlich die Entscheidungshoheit haben muß, war allen Beteiligten klar. Der „Maulkorbparagraph “ aus dem Vertragsentwurf -nur der Bürgermeister sollte bei Gebietskörperschaften Anträge auf Förderung stellen können- wurde gestrichen. So stand der Vereinbarung nichts mehr im Wege. Nachdem Bürgermeister Diesch eine Beteiligung des Landesdenk-malamtes an den Personalkosten des Federseemuseums  erreichen konnte, sind vorläufig finanzielle Schwierigkeiten nicht zu erwarten. Für 2018 erwarten wir ein positives Betriebsergebnis.